Erziehungsarbeit

 

Der „tote Winkel“ – was war das noch gleich?

 

Dieser Frage gingen die beiden vierten Klassen im Rahmen der Verkehrserziehung im Heimat- und Sachunterricht nach. Dabei fanden die Schülerinnen und Schüler heraus, dass Fahrzeuge, insbesondere LKWs und Busse, einen sogenannten „toten Winkel“ besitzen. Damit sind Bereiche gemeint, die durch den Fahrer weder direkt noch über die verschiedenen Spiegel eingesehen werden können. Gerade diese Bereiche sind für Radfahrer und Fußgänger extrem gefährlich.

 

Um ein Gefühl für diesen Gefahrenbereich zu bekommen, bekamen die Klassen in Tandern und Hilgertshausen Besuch von einem LKW eines örtlichen Bauunternehmens. Die Kinder konnten zunächst die Gefahrenbereiche rund um den LKW erkunden und erleben, wie gefährlich es für einen Radfahrer sein kann, beim Rechtsabbiegen sich mit dem eigenen Fahrrad direkt neben einen LKW auf die Straße zu stellen.

 

Zum Abschluss durfte jedes Kind einmal selbst auf dem Fahrersitz des LKW Platz nehmen, um sich in der Rolle eines LKW-Fahrers einen Überblick zu verschaffen. Die Aussage „Ich sehe niemanden um den LKW rumstehen“ konnte nach dem Aussteigen eindrucksvoll aufgelöst werden. Denn die jungen LKW-Fahrer mussten verblüfft feststellen, dass jeweils ungefähr 25 Kinder zu dieser Zeit im „toten Winkel“ des LKW gestanden waren.

 

Verkehrserziehung der vierten Klassen auf dem Verkehrsübungsplatz in Markt Indersdorf

 

Am 09.03.18 fuhren die beiden vierten Klassen das erste Mal zur praktischen Radfahrausbildung nach Markt Indersdorf an den dortigen Verkehrsübungsplatz. An insgesamt drei Übungsterminen werden die zuvor im Unterricht vermittelten Inhalte praktisch trainiert, sodass am vierten Termin dann die praktische Radfahrprüfung abgehalten werden kann. Hier müssen die Kinder dann zeigen, dass sie sich sicher im Straßenverkehr mit dem Fahrrad bewegen und die Verkehrsregeln entsprechend einhalten können. Zum Abschluss dieser Sequenz werden dann die Kinder, begleitet von Polizisten, Anfang Mai an einem Vormittag selbstständig mit dem Rad in Tandern oder Hilgertshausen unterwegs sein, um ihr erlerntes Wissen in ihrem täglichen Lebensumfeld richtig anzuwenden.

Sicher auf dem Schulweg

 

Auch dieses Jahr bekamen unsere Erstklässler vom ADAC wieder Schutzwesten in leuchten-den Farben geschenkt, damit sie auf ihrem Schulweg von den Autofahrern besser gesehen werden können.

Das ist besonders in der dunklen Jahreszeit wichtig, wenn es am Morgen oft neblig oder noch dunkel ist.

Nachdem mit Taschenlampen im dunklen Keller ausprobiert wurde, wie gut diese Jacken das Licht reflektieren, wurden auch noch Bilder dazu gemalt.

 

 

Besuch von der Polizei

 

Um Berührungsängste abzubauen besuchte eine Polizistin die beiden ersten Klassen im Unterricht.

Die Kinder durften Fragen stellen und erfuhren viel über die Arbeit eines Polizisten.

Wichtigstes Thema war auch hier wieder die Sicherheit der Mädchen und Buben.

So wurde über das Verhalten auf dem Schulweg gesprochen und daran erinnert, die gelben Jacken zu tragen.

Sogar eine Hausaufgaben bekamen die Kinder: Sie sollen ihre Adresse kennen und die Notfallnummer 110 aufsagen können.

 

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